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BORA Magazin 02|2021 - Deutsch

Das BORA Magazin erscheint in insgesamt zwölf Sprachen. Ein Mix aus Produktinformationen und Geschichten hinter der Marke bietet dem Leser einen spannenden Einblick in die Welt von BORA.

ERLEBEN KOCHEN & MUSIK

ERLEBEN KOCHEN & MUSIK Was haben dieses Fischbrötchen und Udo Lindenberg gemeinsam? Den Aha-Effekt! Wie KLINGT ein Fischbrötchen? Musik ist Inspiration, Gute-Laune-Garant und wichtiger Alltagsbegleiter – auch bei Spitzenköchen und Foodexperten. Hier verraten sie ihre Lieblingssongs. Interviews: AYLA AMSCHLINGER, ANNA KAROLINA STOCK 14 BORA MAGAZIN

MAXIMILIAN LORENZ Hip-Hop bevorzugt! Als Jugendlicher hat der Sternekoch selbst gerne Hip-Hop gemacht. Heute ist er Besitzer des Edelrestaurants „maximilian lorenz“ am Kölner Dom. Neue deutsche Aromenküche bereitet der 30-Jährige zu Blumentopf und Freundeskreis zu. Aber nicht nur: Auch für Italo-Pop à la Eros Ramazzotti ist Lorenz zu haben – vor allem wenn es sein Lieblingsgericht gibt: Spaghetti Bolognese. Fotos: Eva Runkel, Maximilian Lorenz, Valéry Kloubert Kochen ist kreatives Arbeiten – mit allen Sinnen für alle Sinne. Welche Musik passt dazu? Es kommt darauf an, ob ich privat koche oder beruflich. Während der Servicezeiten ist die Musik aus, denn wir brauchen höchstmögliche Konzentration. Bei den Vorbereitungen – dem „Mise en Place“ – ist es anders. Da habe ich den Mitarbeiter mit dem „besten“ Musikgeschmack (der meinem am nächsten ist) zum Küchen-DJ erkoren. Was legt Ihr Küchen-DJ denn auf? Ich höre sehr gerne deutsche Musik und kann mich wahnsinnig für alte Sachen von Max Herre, Blumentopf, Freundeskreis begeistern. Auch für Sido oder Johannes Oerding. Was läuft, wenn Freunde zum Essen da sind? Ich bin ein großer Fan von Jazz, Soul, Chill-out, Club Music. Wichtig ist ein dezenter Beat: Der Kopf geht leicht mit, aber die Musik ist nicht so fordernd, dass Gespräche behindert werden. Kann Musik den Genuss so beeinflussen, dass ein Gericht noch besser schmeckt? Den Eindruck habe ich nur bei italienischer Musik und italienischem Essen. Die passen wie die Faust aufs Auge. Angenommen, die Sonne scheint, man isst ein selbst gekochtes Vitello tonnato, trinkt einen schönen Sauvignon Blanc aus Südtirol und hört Eros Ramazzotti oder Giovanni Zarrella – das ist wie Kurzurlaub in Italien. Sie haben das deutsche Fischbrötchen völlig neu interpretiert. Welche Musik kommt Ihnen dazu in den Sinn? Ich denke an Udo Lindenberg. Von außen sehr speziell, aber wenn man in das Fischbrötchen beißt, weiß man: „Das ist es. Es hätte nie anders sein dürfen.“ Das gleiche Aha-Erlebnis hat man, wenn Udo Lindenberg anfängt zu singen. Beim KOCHEN ▸ Vinylshakerz One Night In Bangkok (Techno/Electro House) ▸ Snap! The Power (Eurodance) ▸ SDP feat. Weekend Tanz aus der Reihe! (Hip-Hop) Beim ESSEN ▸ Buena Vista Social Club Chan Chan (Son Cubano) ▸ Max Herre A-N-N-A (Hip-Hop) ▸ Eros Ramazzotti Più Bella Cosa (Pop) BORA MAGAZIN 15

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