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BORA Magazin 01|2019 – Deutsch

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Das BORA Magazin erscheint in insgesamt zwölf Sprachen. Ein Mix aus Produktinformationen und Geschichten hinter der Marke bietet dem Leser einen spannenden Einblick in die Welt von BORA.

schön: Manchmal müssen

schön: Manchmal müssen die alten Zöpfe weichen. Aber ich will nicht falsch verstanden werden. Ich bin eine Frohnatur, denke immer positiv. Ich liebe den Radsport. Da gibt es eben Höhen und Tiefen. Und ich blicke immer nach vorne. Was war, kann ich nicht mehr ändern. Darum interessiert es mich auch nicht. Die Zukunft kann man gestalten, auch wenn alle sagen „Das geht nie und nimmer“ wenn ich von etwas überzeugt bin, setze ich alles daran und ziehe das Ding zur Not auch alleine durch. Das ist bei dir ja auch so, Willi. Willi: Ja, da sind wir uns sicher ähnlich. Auch ich brauchte den Willen, gegen die Prognosen meiner Umwelt auf etwas zu setzen, womit ich später erfolgreich wurde. Als ich das erste BORA Professional entwickelte, glaubte keiner daran. Nicht die Banken, nicht der Markt, nicht die Geschäftswelt. Ich war quasi gezwungen, ohne die Unterstützung wichtiger Mitstreiter zu starten. Ein enormes Risiko. Aber heute eine unglaublich gute Erfahrung: Wenn man von etwas wirklich überzeugt ist und an ein Ziel zutiefst glaubt, schafft man es mit etwas Glück auch allein. Willi, du wirst oft gefragt, was eigentlich BORA und Radsport verbindet. Willi: Wir haben BORA als starke Marke im Küchenmarkt aufgebaut. Und das machen wir mit BORA hansgrohe auch im Radsport. Dabei definieren wir uns nicht nur über unternehmerische und sportliche Leistung. Sondern auch über den Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Handels- Oben: Die zwei Sport- Enthusiasten verbindet unter anderem ihre Freude an Höchstleistung. 72 BORA MAGAZIN

INTERVIEW ERLEBEN „Meine Grundein stellung ist ganz einfach: Man muss Freude an der Sache haben.“ PETER SAGAN partnern im Geschäft. Und eben mit dem Team BORA hansgrohe, seinen Partnern und den Fans in der Radsport-Welt. In beiden Fällen bin ich angetrieben von der Freude an Höchstleistungen. Sehr wichtig dafür ist Achtsamkeit, auch wenn ich das Wort nicht besonders mag. Aber man muss bewusst mit der eigenen Gesundheit, Regeneration und Entspannung als Gegengewicht zu Leistung umgehen. Das versuche ich auch meinen Mitarbeitern zu vermitteln. Peter: Willi und ich sind auf einer Wellenlänge, haben den gleichen Spirit. Das überträgt sich auf das gesamte Team. Sowohl im Radteam als auch im Unternehmen. Als wir beispielsweise mein 10|10 Kochbuch für BORA produziert haben, hat das richtig Spaß gemacht. Ich durfte vor der Kamera beim Shooting viel Quatsch machen und dann auch noch mit den hippen BORA Abzügen spielen. Was übrigens auch für mich als Laienkoch ganz einfach war. Dazu kommt natürlich, dass das Thema „gesunde Ernährung“ für uns alle eine sehr große Bedeutung hat. Auch das verbindet. Seid ihr mit der sportlichen Leistung des Teams in der letzten Saison zufrieden? Willi: Klar. Alles, was wir als Ziel definiert hatten, konnten wir letztlich auch erreichen: Peters phänomenalen Sieg bei ParisRoubaix, das Grüne Trikot bei der Tour de France, ein Gelbes Trikot. Passt! Peter: Für mich war das Highlight natürlich mein Ergebnis von ParisRoubaix. Ein solches Prestige- Rennen das wichtigste Eintagesrennen der Welt zu gewinnen ist ein Meilenstein auch für das ganze Team. Ich seid beide als extrem bodenständig und geerdet bekannt. Willi: Ich bin in einer bayerischen Alpenidylle aufgewachsen. Das prägt einen. Man hebt nicht ab, wenn man so nah an und mit der Natur lebt. Die Berge hier lehren einen schon Ehrfurcht. Und außerdem trage ich natürlich auch Verantwortung, da sind mir Höhenflüge wirklich fremd. Das würde die Sicht doch erheblich trüben. Peter lebt ähnlich. Auch daher sind wir glücklich, den Dreifachweltmeister für weitere drei Jahre in unserem Team zu haben. Unsere Zusammenarbeit ist vermutlich das, was man „Perfect Match“ nennt. Peter, es heißt, du wärest für jeden Spaß zu haben und ein Superstar ohne Allüren. Peter: Das müssen andere beurteilen. Aber es stimmt schon, dass mir Respekt, Dankbarkeit und Höflichkeit wichtig sind. Gegenüber Freunden, Fans und Kollegen. Denn diese Menschen teilen meine Leidenschaft, geben mir Motivation, sind so etwas wie meine Tankstelle. Ich bin einer von ihnen in dieser Radsportwelt. Ich liebe den Nervenkitzel, aber ich brauche auch meinen Spaß. Sonst läuft nichts, denn man muss eben lieben, was man tut! Willi, Peter: Vielen Dank. Wir bleiben gespannt und freuen uns auf weitere Überraschungen von euch. BORA MAGAZIN 73

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